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Lebendige Stiftung des öffentlichen Rechts

Die Stiftung Großes Waisenhaus „Beatae Mariae Virginis (BMV)“ ist eine der ältesten Bürgerstiftungen des Braunschweiger Landes. Sie wurde im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Der Stiftungszweck war im Laufe der vergangenen Jahrhunderte Wandlungen unterworfen, die unter der Rubrik „Geschichte“ dargestellt sind.

Die Einleitung der Sanierungsphase im Jahr 2005 führte zu einer Einstellung des operativen Geschäftes. Dazu gehörte insbesondere die Schließung von Einrichtungen wie Kindertagesstätten und des in Braunschweig bekannten, an der Salzdahlumer Straße gelegenen Waisenhauses. Das Grundstück an der Salzdahlumer Straße, das ebenfalls im Eigentum der Stiftung stand, wurde im Jahr 2013 im Zuge der Sanierung veräußert.

Die wirtschaftliche Situation der Stiftung konnte mittlerweile soweit stabilisiert werden, dass ein begrenzter Spielraum für die Auskehrung von Mitteln im Sinne des satzungsgemäßen Stiftungszwecks zur Verfügung steht. Diese Möglichkeit wird genutzt, indem die Stiftung in dem Gebiet der Stadt und der Region Braunschweig Projekte von Antragstellern bezuschusst, die als Zielsetzung die Förderung der Entwicklung und der Erziehung junger Menschen zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit haben.

Ein Schwerpunkt der Förderaktivitäten stellt dabei die frühkindliche Förderung dar.